Donnerstag, 17. Juli 2014

Stadtwerke Erlangen wieder Millionenverlust durch Windkraft, Privatinvestoren mit Gewinngarantie

Stadtwerke Erlangen wieder Millionenverlust durch Windkraft, Privatinvestoren mit Gewinngarantie

Auch im Geschäftsjahr 2013 mussten die Erlanger Stadtwerke wieder Verluste im sechstelligen Bereich durch ihr Windkraftinvestment hinnehmen. Nach den Sonderabschreibungen 2012 in Höhe von 3,8 Millionen € gingen die Stadtwerke auch im Jahr 2013 leer aus. 

Hatte die  „Cashcow“, also der "Goldesel", so die EStW im Interview, (http://www.nordbayern.de/region/erlangen/erlanger-stadtwerke-sagen-ja-zur-windkraft-1.3063157), die Windkraftanlage im oberfränkischen Würgau im Jahre 2012 wenigstens noch 77.000 € erbracht, gingen in 2013 alle Windkraftanlagen in Verlust. Allein der "Goldesel" Würgau verlor 233.000 €, die beiden anderen Anlagen zusammen knapp 900.000 €.

Man wisse, woher der Wind wehe und 2012 sei ein "eher unterdurchschnittliches Windjahr " gewesen, so ESTW-Chef Wolfgang Geus noch vor einem Jahr. Man sage aber weiter "Ja zur Windkraft". Dieses unterdurchschnittliche Windjahr wurde 2013 noch unterboten.


Frank Heinze von der Gruppe "Wir gegen das Erneuerbare-Energie-Gesetz - WE(E)G" kritisiert das Vorgehen der Stadtwerke heftig: "Ich prophezeie bereits jetzt für 2014 wieder eine Millionen € - Bauchlandung! Wer zahlt das denn? Wir Kunden der Stadtwerke.  Es ist eine sofortige Notbremse für das Millionengrab "Windkraftanlagen" notwendig!"

Nichts demonstriere die Unzuverlässigkeit der sogenannt erneuerbaren Energien besser, als solche Verluste zu Lasten der Erlanger Bürger. Die Energiewende sei antisozial, umweltschädlich und unbezahlbar.

Heinze weiter: "Ich erinnere an den Erlanger Klima-Sparkassenbrief, mit dem der Windpark Rannungen finanziert wurde: Sagenhafte 3,5% Zinsen wurden damals versprochen! Dieses Versprechen muss nun gehalten werden. Jeder Erlanger Sparkassenkunde sollte mal auf sein Sparbuch schauen, wie dort die Verzinsung ist. 3,5 % auf 6,6 Millionen € macht unglaubliche 231.000 €. Pro Jahr! "

Die Nebelkerzen und der Machtmissbrauch der Ökoindustrie-Lobbyisten in Erlangen verhinderten eine sachgerechte Diskussion über Folgekosten und Folgeschäden der sogenannten Energiewende. Anleger müssen nicht um ihre Verzinsung bangen, sagte der Erlanger Stadtwerkechef im Interview, sie hätten "Null Risiko." (http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/rannungen-urspringen-defizitaere-windanlagen-stadtwerke-erlangen-100.html)


"Gewinne werden privatisiert – Verluste werden sozialisiert."


Heftige Worte dazu von Heinze: "Deutlicher kann man die Privatisierung öffentlicher Gelder nicht mehr betonen. Den Millionenverlust trägt die Bürgerschaft, damit sich ein paar Erlanger Investoren eine goldene Nase verdienen. Hier werden eindeutig Gewinne privatisiert und Verluste der Gemeinschaft aufgebürdet!

Leider werden die Eigner nicht offengelegt, sonst könnte man wahrscheinlich die personelle Deckungsgleichheit mit der Erlanger Ökolobby belegen. Wir rufen die Eigner des Sparkassenbriefes auf, wenigstens die ethisch und moralisch unrechtmäßig erworbenen Zinsen zurückzuzahlen und damit ihren guten Willen zu beweisen!"


Dr.-Ing. Diethelm Schroeder-Richter, Gründer der Gruppe »Wir gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz – WE(E)G Erlangen«, meint abschließend: » Die Subventionsabzocker des EEG dürfen damit per Gesetz dem kleinen Mann und Hartz-IV-Empfänger das Geld aus der Tasche ziehen. Der Umwelt nützt das nichts. Windräder töten Vögel und Fledermäuse und bewirken Gesundheitsschäden bei Menschen durch Infraschall. Sonnenpaneele enthalten Gifte wie
Kadmiumtellurid und Dotierungsstoffe, für die es kein Endlager gibt. Geothermieanlagen gefährden wertvollen Ackerboden durch Versalzung im
Falle einer Leckage des Thermalsolewassers.»

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen